Der richtige Griff erlaubt das Zusammenspiel der Hände:
Der Zeigefinger übt den meisten Druck aus Egal bei welchem Griff, am besten bringen Sie zuerst Ihre linke Hand in die richtige Stellung. So können Sie das überprüfen: Kommen Sie mit der linken Hand von oben zum Schläger, nicht von unten, und legen Sie den Schlägergriff so über Ballen und Finger, dass die Spitze des Schafts kurz hinter der Außenkante der Hand liegt. Schließen Sie dann den Zeigefinger um den Schaft und lassen Sie die restlichen Finger gestreckt. Jetzt sollten Sie den Schläger nur mit dem Druck des Zeigefingers aufrichten können. Der Schlägergriff passt genau unter die Handkante, und der Zeigefinger hat die Kontrolle über das Ganze.
Kathy Whitworth |
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Prüfen sie ihren Griff: Ob fest, neutral oder locker:ein guter Griff ist immer einheitlich
Es gibt gute Spieler mit einem lockeren Griff und gute Spieler mit festem Griff. Tiger Woods' Griff würde ich als »neutral« bezeichnen, also irgendwo dazwischen. Alle guten Griffe aber folgen einer entscheidenden Regel: Ihre Handflächen müssen einander beim Halten des Schlägers zugewandt sein. Auch sollten Sie nicht gleichzeitig rechts fest und links locker greifen oder umgekehrt.
Bei einem lockeren Griff sind die Hände so gedreht, dass der linke Handrücken fast vollständig unsichtbar ist. Mit diesem Griff liegen Ihre Hände in der Ansprechposition etwas höher. An der obersten Stelle des Rückschwungs sollte Ihr linkes Handgelenk flach sein, so dass es mit dem Unterarm eine gerade Linie bildet.
Bei einem festen Griff ist der linke Handrücken fast vollständig sichtbar. Bei diesem Griff sind Ihre Hände etwas tiefer; an der obersten Stelle des Rückschwungs ist Ihr linkes Hand- gelenk leicht gewölbt, so dass die Schlagfläche parallel zum Arm verläuft – das ist unerlässlich für einen guten Spannungsaufbau.
Butch Harmon
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Gewölbt, flach, überstreckt:
Überprüfen der Schlagflächen-
Neigung am höchsten Punkt
des Rückschwungs
Am besten spiele ich, wenn ich »im Karree« denke: Linke Hand, Handgelenk und Unterarm bilden eine gerade Linie, die Schlagfläche steht also diagonal zwischen senkrecht und waagerecht. Ganz ordentlich spiele ich aus einer »offenen« Position: Dabei bewirkt ein leicht konkaver Knick in meinem linken Handgelenk, dass die Schlagfläche näher an die Senkrechte herankommt als an die Waagerechte. Wenn eine Drehung meines Handgelenks nach innen die Schlagfläche »zumacht«, so dass sie zu sehr himmelwärts weist, schlage ich womöglich über den gesamten Rasen und manchmal sogar darüber hinaus. Jack Nicklaus |

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Gestreckte Finger beim Putt: Eine einfache Bewegung zur besseren Schlagbeherrschung
Ich will ganz und gar nicht behaupten, ich hätte diesen Griff erfunden, bei dem der rechte Zeigefinger gestreckt auf dem Schaft des Putters liegt, aber ich setze ihn zur besseren Schlagbeherrschung ein. Ich habe so einfach ein besseres Gefühl für meine Schlagkontrolle. Ich verwende wie beim normalen Schwung einen Interlocking Grip, strecke aber den Finger. Nancy Lopez
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Fester Griff bei Draws: Eine einfache Anpassung bewirkt mehr Kraft
Die meisten Frauen neigen dazu, einen Draw zu spielen, und wenn das der Fall ist, sollten sie sich nicht scheuen, fest zu greifen. Insbesondere die linke Hand sollte ganz oben am Schaft liegen, mindestens drei Fingerglieder sollten sichtbar sein, und der Daumen deutlich rechts liegen. Der Schaft sollte mit Handballen und Fingern fest gehalten werden, und es sollte sich so anfühlen, dass der Schläger sich tief in die Hand schmiegt, so dass die Finger ihn wirklich umschließen können.
John Jacobs
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Baseballgriff: Der Halt mit zehn Fingern gibt spannungsfreien Schwung
Ich behaupte, dass ein Großteil der Anspannung, die Durchschnittsgolfer aufbauen, direkt von der Verwendung des Vardon- oder Overlapping-Griffs herrührt. Ich glaube, die meisten Golfer könnten den Ball gerader und weiter schlagen, wenn sie den Baseballgriff verwenden würden: Die linke Hand liegt dabei auf dem Griff, der Daumen leicht abwärts auf der rechten Schaftseite – genauso wie beim Vardon-Grip. Alle Finger der rechten Hand liegen auf dem Schläger, wobei das V der rechten Hand zur rechten Schulter weist. Damit fällt es dem Durchschnittsgolfer leichter, den Schläger ohne Muskelverkrampfung zu greifen. Johnny Revolta
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Die Linke Hand im Griff haben: So greifen Sie immer gleich korrekt
Wenn Sie mit der linken Hand greifen, sollte der Schläger immer außerhalb ihres linken Oberschenkels stehen und Ihr linker Arm locker von der Schulter herabhängen. Sehen Sie, dass meine Hand leicht einwärts gedreht ist? So ist es von der Natur vorgesehen. Jetzt brauchen Sie nur Ihre linke Hand um den Schläger zu schließen. Und die rechte Hand legt sich einfach zur linken, während Sie den Schläger vor den Körper führen, um den Schlag vorzubereiten. Wenn Sie das Greifen so beginnen, ist es ganz leicht, den Griff an den Fingerwurzeln entlang zu platzieren. Es führt automatisch zu einem neutralen Griff der linken Hand ohne zu starke Drehung nach rechts oder links. Gewöhnen Sie sich dieses Vorgehen an, dann brauchen Sie auf das Greifen keine zusätzlichen Gedanken mehr zu verwenden.
Butch Harmon |
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Dieser Artikel ist dem 100 klassische Golftipps für Männer/Frauen entnommen.
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Quelle und Bilder aus dem Buch 100 klassische Golftipps für Männer/Frauen |