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GolfTraining: Golfspezifisches Yoga Teil2

Mudra Golfball Portugal Golfurlaub Yoga KulterMit Yoga das mentale Golfspiel meistern
Yoga für Golfer
- Teil 2
Die aus mentaler Sicht idealtypische Durchführung des Golfschwungs lässt sich etwa folgendermaßen zusammenfassen.
 
Phase 1:
Schlagstrategie entwickeln und Visualisierung der optimalen Ball-/Flugbahn.

Phase 2:
Ohne jegliche geistige Ablenkung den Ball ansprechen, Routine durchführen und schwingen – konzentriert, entschlossen und gelassen.
  
Phase 3:
Das Resultat uneingeschränkt akzeptieren – ohne emotionale Eskapaden, also weder übermäßig euphorisch noch deprimiert.


So weit, so gut die Theorie – doch in der Praxis stellen sich die Dinge meist anders dar: Nervosität vor dem ersten Abschlag, Ärger über den verpatzten 70-Zentimeter Putt vom vorherigen Loch, recht ungutes Gefühl ob der starken Hangseitenlage, im Zweifel zwischen Eisen 6 und 7 – Golf hat viel Potenzial für negative Emotionen.

Mentale Benefits des Yoga
Obwohl meist nur mit Körperposen assoziiert, besteht das klassische Yoga aus weit mehr Disziplinen. Weitere wesentliche Aspekte sind richtige Atemtechniken (Pranayama), Tiefenentspannung sowie Meditation. Alle zuletzt genannten Säulen des Yoga haben tief greifende mentale Effekte, die für das Golfspiel von großem Nutzen sind.

 
Atemtechniken (Pranayama)
Die Folge von Ärger, Zweifel oder Unsicherheit: Anspannung und Stress. Den wir uns selbst machen, da wir nun einmal Erfolg haben möchten. Körperlich äußert sich dieser Stress in verspannten Muskeln und in einem flachen Atem. Nun hat der Atem eine wunderbare Eigenschaft – wir können ihn steuern. Und damit in den umgekehrten Prozess eintreten, bei dem wir durch tiefes, bewusstes und entspanntes Atmen körperliche Stressreaktionen abbauen. Richtig angewandt werden dem Golfer selbst einfachste Atemtechniken des Yoga wie die bewusste Bauchatmung bereits ungeahnte Möglichkeiten zum unmittelbaren Abbau von geistigen und körperlichen Verspannungen auf dem Platz erschließen – und damit eine freien, intuitiven Schwung ermöglichen.


Meditation
Stressreaktionen lassen sich mit Meditation regelrecht abtrainieren, darüber hinaus lässt Meditation das Gehirn wachsen – so die Ergebnisse jüngster Studien der Harvard-Forscherin Sara Lazar. Diese Resultate belegen, dass Golfer mittels meditativer Techniken eine tiefe, kraftvolle Gelassenheit in ihrem Spiel etablieren können. Gepaart mit gesteigerter Konzentrationsfähigkeit und unter Ausschluss unseres permanent dahinplappernden Geistes („der muss aber jetzt rein“, „das lern ich wohl nie“,…), der uns auf dem Platz allzu oft aus der Ruhe bringt.

Entspannung
In der zu jeder guten Yogastunde gehörenden Tiefenentspannung werden Stresshormone abgebaut und Glückshormone ausgeschüttet – vollkommene körperliche, geistige und emotionale Entspannung stellt sich ein. Dies ist ein Moment äußerst intensiver Lern- und Aufnahmefähigkeit und somit ideal, dem Golfer den perfekten Schlag zu vermitteln. Denn: die Bewegungsfolge beim Schwung ist viel zu komplex, als dass sie während der Ausführung rational „befohlen“ werden könnte. Visualisiert der Golfer in der Tiefenentspannung vor seinem geistigen Auge den Idealschwung in seiner gesamten Komplexität (Tempo, Abfolge, Körpergefühl), kann er diesen später aufgrund einer nun gesteigerten Intuition leichter real werden lassen.   

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