12.05.2011 / Qualifikationen der Altersklassen 12 bis 18
Erste Qualifikationen in NRW
Ausgesprochen sommerliche Bedingungen herrschten bei den ersten Qualifikationen der Altersklassen 12 bis 18 zur Deutschen Meisterschaft 2011.
Die drei Golfanlagen vom GLC Schmitzhof (AK 12 und AK 14), vom GLC Coesfeld (AK 16) und vom GC Rhein-Sieg (AK 18) präsentierten sich Dank des schon seit Wochen andauernden guten Wetters in nahezu perfektem Zustand und sorgten für optimale Wettspielbedingungen.
Stechen bei der AK 12
In der jüngsten Altersklasse 12 gingen 11 Mädchen und 38 Jungen im Schmitzhof an den Start. Mit 86 Schlägen setzte sich Nina Schmitz vom Marienburger GC an die Spitze, gefolgt von Anna Elisabeth Ruttert mit 90 Schlägen (GC Velbert-Gut Kuhlendahl). Für den dritten Platz benötigte Sophie Isabell Greeve vom GC Paderborner Land 102 Schläge.Bei den Jungen lagen die Ergebnisse wesentlich dichter beieinander.
Jeroen Kleinsmann vom GC Wasserburg Anholt sicherte sich mit 3 Schlägen Vorsprung nach 18 Bahnen und insgesamt 81 Zählern den Sieg. Jeweils 84 Schläge reichten gleich drei Jungen ein: Mit den besseren letzten 9 Löchern ging Platz zwei an Paul Nickel vom GC Elfrather Mühle, Rang drei belegte Cedric Otten vom GC Meerbusch mit den besseren letzten 6 Löchern. Olivier Westermann vom Düsseldorfer GC erreichte mit seiner 84er Runde zwar nur Platz vier, freute sich jedoch um so mehr über seine Stammvorgaben-Verbesserung von 19,8 auf 16,4.
Ebenfalls zur ersten Qualifikationsrunde traten im Schmitzhof einen Tag zuvor 33 Mädchen und 53 Jungen an. Als „Wiederholungstäterin“ sicherte sich Chiara Mertens aus Leverkusen, die gerade erst aus dem Trainingslehrgang des D4-Kaders zurück gekehrt war, mit 75 Schlägen den Sieg. Im vergangenen Jahr benötigte sie noch 9 Schläge mehr. Sonja Wickemeyer reichte 78 Schläge für Rang 2 ein, und Maike Schlender zählte 80 Schläge für den dritten Platz. Die beiden Clubkameradinnen vom GC Paderborner Land trainieren beide im D3-Kader in ihrem Heimatclub. Ein Blick auf die Ergebnisliste verdeutlicht den enormen Leistungsunterschied bei den Mädchen der AK 14. Das schlechteste Resultat lautet 167 Schläge - trotz der Vorgabenbegrenzung von -26. Rein rechnerisch wären das 9 Schläge pro Bahn gewesen.
Kadertraining trägt Früchte in der AK 14
Die drei besten Jungen der AK 14 verließen mit 80 Zählern schlaggleich das 18. Grün, sodass die Ränge durch Kartenstechen festgelegt wurden. Tom Ottmann ging dabei als Sieger hervor, und Fahri Smani jr. belegte Rang zwei. Beide Spieler sind im GC Hummelbachaue zu Hause und trainieren dort im D3-Kader. Mit ebenfalls 80 Schlägen landete Armin Bremicker vom GC Münster-Wilkinghege nach Stechen auf Platz 3.
Tolle Stimmung bei der AK 18 Insgesamt 147 Schläge (72+75) benötigte Constantin Eller vom GC Hubbelrath für seinen Sieg bei der ersten Qualifikation. Zwei Schläge mehr (73+76=149) standen bei Maximilian Herter vom GC Hummelbachaue für Rang 2 am Scoreboard. Und hätte der Hubbelrather Nicolai von Dellingshausen die beste Turnierrunde mit 71 Schlägen am zweiten Tag eingereicht, wäre er nach Stechen nicht auf Rang 3 gelandet (71+18=149). Quelle und Fotos: GV NRW
AK 16 spielt 3 Platzrekorde
Im GC Rhein-Sieg gingen 24 Damen und 45 Herren der Altersklasse 18 an zwei Tagen an den Start. Schlaggleich, aber mit der besseren zweiten Runde, beendete Isabel Gadea vom GC Hummelbachaue das Turnier mit 75+73=148 Schlägen als Siegerin. Wiebke Schlender vom GC Paderborner Land addierte ebenfalls 148 Schläge, zu ihrem Nachteil jedoch in der Reihenfolge 73+75 und belegte damit nach Stechen Platz 2. Larissa Skodda (GC Hummelbachaue) notierte nach zwei Tagen 76+76=152 Schläge und wurde damit Dritte.
Nachdem der Sportkoordinator Hans-Geog Blümer im vergangenen Jahr nicht mit Kritik an den Etikette-Kenntnissen in dieser Altersklasse gespart hatte, fiel sein Kommentar bei der diesjährigen Siegerehrung versöhnlich aus. Kein Vergleich zum Vorjahr, so Blümer. Die Stimmung sei auch untereinander ausgesprochen entspannt gewesen und am Benehmen der Teilnehmer sei auch nichts zu bemängeln. Die beiden Disqualifikationen seien trotzdem noch einmal erläutert: Eine DQ basierte auf einem nicht vorsätzlichen Regelverstoß. Die zweite DQ, leider auch aus Unkenntnis, könnte jedoch ins Raritätenkabinett der Platzrichter eingehen. Nachdem ein Spieler mit 6 Bällen nach Hennef zum Ranglistenspiel angereist war und diese nach 16 Bahnen alle verloren hatte, beendete er seine Runde sozusagen als Spaziergänger. Er hatte seine Mitspieler nicht um eine Leihgabe gebeten weil er sicher war, dass im Turnier ausgeliehene Bälle einem Regelverstoß gleich kämen.
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