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Golf4Kids: Der Baden-Württembergischer GV e. V informiert

 
29.06.2011 / Jugendländerpokalteam des BWGV
Deutscher Meister - Auftrag ausgeführt
Das Jugendländerpokalteam des BWGV lässt keinerlei Zweifel darüber offen, dass es das Beste Deutschlands ist und holt sich souverän den Jugendländerpokal zurück.

 

 

Es war mal wieder das Event der Baden-Württemberger: nach kurzer Pause in 2010 gewinnt der BWGV dieses Turnier zum 7.Mal in den letzten neun Jahren und bestätigt damit die gute Jugendarbeit des Verbandes und unserer Mitgliederclubs.

 

Nun könnte man anmerken, dass der Modus des JuLäPos unseren Spielern besonders liegt, doch die Ausschreibung ändert sich momentan jährlich, und gerade in dieser Variante haben es schwächere Landesgolfverbände leichter, für Überraschungen zu sorgen. Gespielt wurde ein Mix aus Zähl-, Lochspiel, Vierer und Einzel, und das teilweise sogar in der gleichen Runde.


Der erste Tag

Tag 1 des prestigeträchtigen Wettkampfes vom 23.-25.06. in Hamburg-Hittfeld gehörte ganz dem Zählspiel: über 2x 18 Löcher wurden vier Einzel und ein (Klassischer) Vierer gespielt, wobei letztendlich aus diesen 10 Ergebnisse 9 in die Wertung kamen. Die daraus resultierende Platzierung ergab die Paarungen der ersten Lochspielrunde am folgenden Tag. Der topgepflegte Par-71-Kurs stellte dabei die meisten Spieler und Spielerinnen vor ernsthafte Herausforderungen. Mit 3-Unter Par machte Olivia Cowan von sich reden und trug mit ihrer 68 am Nachmittag entscheidend zum Qualifikationssieg ihrer Mannschaft Rheinland-Pfalz/ Saarland mit 674 Schlägen nach Papierstechen bei. Die mit +35 (über Par) schlaggleichen NRW-ler hielten unser Team bei 676 Schlägen mit hauchdünnen zwei Schlägen Vorsprung auf Abstand. Platz 4 ging an Hessen mit 702 Schlägen (63 über Par) vor Berlin-Brandenburg (BB) (716), Niedersachsen-Bremen (NB) (718), Bayern (721), Hamburg (724) und vier weiteren Teams.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Verlauf
Für die Plätze 1-8 hieß es nun am Freitag, den Einzug in die Meisterschaftsrunde zu schaffen, dabei traf man sich nach Schema 1-8, 2-7, 3-6 und 4-5 zum Showdown über 18 Loch. Pro Team gingen allerdings nur 4 Einzel und 1 Vierer an den Start, so dass insgesamt nur 5 Punkte vergeben wurden und die Chance zu gewinnen für leistungsschwächere Teams stieg. Und so sollte es auch kommen: Bayern, in der Zählspielqualifikation 47 (!!!!!!) Schläge schlechter als Matchpartner NRW, konnte den Spieß mit 3,0:2,0 zu seinen Gunsten umdrehen. Ebenso wurde Hessen durch den 14 Schläge schlechteren Mitstreiter BB mit 3,0:2,0 aus der Runde der besten Vier geworfen. Bei den anderen Matches zwischen RPf/Saarland und Hamburg (3,5:1,5) und BW gegen NB (4,0:1,0) lief jedoch alles nach Plan. Unser Team ließ dabei den NBlern mit großartigem Golf keinerlei Hoffnung auf den Sieg, der letzte Punkt wurde nach klarer Entscheidung geschenkt. Am Nachmittag gings dann prompt mit den Spielen um den Einzug ins Finale weiter: Und Bayern war gewarnt, doch es nützte nichts: mit teilweise äußerst deutlichen Siegen gewann unser Team mit 3,5:1,5. Rheinland-Pfalz konnte sich ebenfalls sicher – auch Dank der drei eingesetzten Mädchen und dem damit verbundenen Längenvorteil -  mit 3,5:1,5 gegen BB durchsetzen.

 

Am Samstag wurden die Titelinhaber und Endplatzierungen dann wieder ganz nach alter Tradition ermittelt: morgens gingen 3 Vierer, nachmittags 6 Einzel raus, womit also alles in alllem 9 Punkte zu vergeben waren. BB holte sich im Spiel um Platz 3 mit 2,0:1,0 bereits einen kleinen Vorsprung aus den Vierern, so daß am Ende ein 3:3 in den Einzeln zum Sieg ausreichte.

 

Zwischen BW und Rheinland-Pfalz/ Saarland wurde es dagegen weit weniger spannend: nach 2,0:1,0 nach den Vierern legte unsere Mannschaft am Nachmittag so richtig los und beendete ihre Matches sehr frühzeitig zum 6,5:2,5 Endstand. Damit holt sich das Team um Landestrainer Tobias Heim unter seiner Führung bereits zum achten Mal den Titel und dominiert mit dieser Bilanz und den 4 Siegen aus den 14 Jahren zuvor, den Medaillenspiegel des JuläPos mit 12 Goldmedaillen. Einziger engerer Verfolger ist das Team aus NRW mit 10 Goldenen...
In diesem Sinne – grandios.
 

Für unsere Mannschaft spielten
1. Platz: Baden-Württemberg
Philipp Matlari (Hcp +1,6/ St. Leon-Rot), Rico Thome (+1,1/ St. Leon-Rot), Isabell Gabsa (+0,9/ Ulm), Maximilian Philipp Bögel (0,9/ St. Leon-Rot), Augustin Hamm (1,9/ St. Leon-Rot), Leonard Adolphs (2,2/ Mannheim-Viernheim), Julian Kirschner (2,5/ Freiburger GC)

2. Platz: Rheinland-Pfalz-Saarland
3. Platz: Berlin-Brandenburg
4. Platz: Bayern
5. Platz: Hessen
6. Platz: Nord-Rhein-Westfalen
7. Platz: Niedersachsen-Bremen
8. Platz: Hamburg

 

Quelle und Foto: BWGV
 

 


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