Copyright  www.paullawriematchplay.com 20.08.2017 / Adrian Otaegui gewinnt sein erstes Turnier
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m Finale bezwingt er Marcel Siem
Adrian Otaegui aus Spanien hat sich einen Traum erfüllt: In Bad Griesbach gewann der 24-Jährige mit dem Saltire Energy Paul Lawrie Matchplay 2017 sein erstes Turnier auf der European Tour. 
 
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„Das ist ein unglaubliches Gefühl, nach 122 Versuchen endlich ganz oben zu stehen.“ Bis er den Pokal aus der Hand von Gastgeber Paul Lawrie entgegennehmen konnte, musste er sechs Gegner bezwingen. Im Finale war das Marcel Siem aus Ratingen, der in allen Runden voll überzeugen und die Zuschauer begeistern konnte.

Doch am Sonntag fand er vor 3740 Zuschauern in Otaegui seinen Meister. Der Spanier hatte als einziger Teilnehmer alle Runden bis zum Endspiel vorzeitig beendet und mit sehr solidem Golf überzeugt. Im Finale selbst lag er zwar schnell mit 2 unter zurück, konnte sich dann aber steigern und die Auseinandersetzung drehen. Am Ende lag er mit 2 und 1 vorne. Er hat während des gesamten Turniers nicht einmal Bahn 18 gespielt.

Dennoch war Siem mit seiner Leistung und dem Abschneiden zufrieden: „Das Duell Mann gegen Mann hat mir immer mehr Spaß gemacht und ich habe am Sonntag meine beste Form erreicht.“ Das zeigte er bereits im Halbfinale gegen Robert Rock, das er spektakulär beendete: Auf Bahn 16, Siems Lieblingsloch, legte Rock einen hervorragenden Abschlag auf das 277 Meter entfernte Grün vor, bei dem der Ball etwa zwei Meter vor dem Loch liegen blieb. Siem ließ einen noch besseren Schlag folgen, sin Ball lag noch näher an der Fahne. Das Resultat: Das Loch wurde mit Eagle – zwei Schläge unter Standard – geteilt und Siem hatte das Match gewonnen.

Adrian Otaegui (c) 4sports
Adrian Otaegui
(c) 4sports

Neben ihm konnten auch die weiteren deutschen Teilnehmer überzeugen. Mit Florian Fritsch (Heidelberg), Max Kieffer (Düsseldorf) und Alexander Knappe (Paderborn) schafften alle den Sprung in die zweite Runde und erhielten damit Preisgeld. Kieffer musste sich in Runde zwei Marcus Fraser (Australien) geschlagen geben. Für Florian Fritsch war im Achtelfinale Robert Rock (England) zu stark und Knappe unterlag im Viertelfinale dem späteren Sieger Otaegui.

Für den Veranstalter 4sports & Entertainment war das Turnier die zweite internationale Großveranstaltung in wenigen Wochen. Dazu Turnierdirektor und Vorstandsvorsitzender Dominik Senn: „Zwei Turniere der European Tour in so kurzer Zeit zu organisieren war sicher eine Herausforderung an unser gesamtes Team. Aber ich kann heute sagen, wir haben sie bewältigt!“

Zur Zukunft dagegen kann Senn nur wenig sagen: „Der Vertrag mit der European Tour ist mit diesem Event erfüllt und ausgelaufen. Jetzt gilt es über eine neue Vereinbarung zu sprechen.“

Marcel Siem   (c) 4sports

Marcel Siem  
(c) 4sports


Dass dieses Turnier ohne Probleme bis zum Schluss durchgeführt werden konnte, war dem unglaublichen Einsatz der Greenkeeper und zahlreicher freiwilliger Helfer zu verdanken. Ihnen gelang es die teilweise erheblichen Sturmschäden aus der Nacht von Freitag auf Samstag zu beheben und den Platz wieder in einen hervorragenden Zustand zu bringen. Dies wurde von allen Spielern ohne Ausnahme bestätigt. Sie würden auch 2018 gerne wieder nach Bad Griesbach kommen.
 
Informationen über www.paullawriematchplay.com.


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Marcel Siem steht im Halbfinale
Der Ratinger bezwang nach seinem „schwersten Match der Woche“ den Engländer Robert Rock am ersten Extraloch. 

 „Ich habe von Anfang an viel Druck verspürt und wurde mit jedem Loch stärker. Jetzt bin ich stolz, dass ich ihm standgehalten habe!“ Natürlich möchte der 37-jährige das Turnier jetzt auch siegreich beenden: „Es ist etwas ganz besonderes in seinem Heimatland zu gewinnen. Das ist mir bislang noch nicht gelungen und es wäre ein Traum das hier zu schaffen.“ Dazu muss er sich zunächst erholen, denn er fühlte sich nach seiner zweiten Runde am Samstag unglaublich müde. „Ich habe bislang nicht gut geschlafen, aber ich glaube, heute wird mir das gelingen.“

Die Entscheidung gegen Rock fiel an Loch 16, eine Bahn, die Siem besonders gefällt. „Das ist ein echtes Zockerloch, ein Par 4, bei dem ich das Grün vom Abschlag angreifen kann.“ Die Chance dazu hatte ihm Rock auf der letzten Bahn der regulären Runde gegeben, als er einen kurzen Putt nicht nutzen konnte.

Marcel Siem steht im Halbfinale (c) 4sports
Marcel Siem steht im Halbfinale
(c) 4sports

Sein Gegner im Halbfinale ist Johan Carlsson aus Schweden, der Anthony Wall (England) mit einem Loch Vorsprung die Hoffnung auf eine erfolgreiche Titelverteidigung zunichtemachte. Carlsson und Siem kennen sich von gemeinsamen Runden und der Schwede erwartet ein interessantes und schwieriges Match: „Marcel kann sich im Wettbewerb gewaltig steigern, das Publikum steht auf seiner Seite stehen und es wird nicht einfach, ihn zu schlagen.“

Alexander Knappe Bildquelle: 4sports
Alexander Knappe
Bildquelle: 4sports


Der zweite deutsche Spieler im Viertelfinale, Alexander Knappe (Paderborn) musste sich nach hartem Kampf Adrian Otaegui (Spanien) geschlagen geben. Dennoch ist  Knappe mit seinem Abschneiden zufrieden: „Das Viertelfinale war ein Erfolg für mich und mir hat diese Woche sehr viel Spaß gemacht.“ Er reist direkt weiter nach Dänemark zu nächsten Turnier: „Ich spiele zehn Wochen hintereinander, das wird ganz schön anstrengend!“
Otaegui trifft im zweiten Semifinale auf seinen Landsmann Alejandro Canizares, der sich am zweiten Extraloch den Erfolg über Chris Paisley (England) sicherte.

Dass diese beiden Runden überhaupt gespielt werden konnten, war dem unglaublichen Einsatz der Greenkeeper und zahlreicher freiwilliger Helfer zu verdanken. Ihnen gelang es die teilweise erheblichen Sturmschäden aus der Nacht zu beheben und den Platz wieder in einen hervorragenden Zustand zu bringen.


Für Sonntag ist mit derartigen Einflüssen nicht mehr zu rechnen, im Gegenteil, der Wetterbericht verspricht eine klare Besserung. Weiteren spannenden Runden auf dem Beckenbauer Golf Course steht damit nichts mehr im Weg. Das erste Halbfinale beginnt um 07.30 Uhr. Das Spiel um Platz 3 findet um 12.45 statt, das Finale um 13.00 Uhr.


Karten in allen Kategorien sind an der Tageskasse erhältlich. Informationen über www.paullawriematchplay.com.

 


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Drei deutsche Spieler erreichen das Achtelfinale
Florian Fritsch, Marcel Siem und Alex Knappe bleiben im Turn


Die mehr als 3000 Zuschauer beim Saltire Energy Paul Lawrie Matchplay konnten am Freitag drei deutsche Siege bejubeln. Nachdem Florian Fritsch bereits am Vormittag die Runde der letzten 16 erreicht hatte, folgten ihm am Nachmittag Marcel Siem (Ratingen) und Alexander Knappe (Paderborn). Max Kieffer (Düsseldorf) musste sich dagegen nach Führung noch einem überragend spielenden Marcus Fraser (Australien) geschlagen geben.  Fritsch erwischte einen hervorragenden Start und lag nach drei Bahnen mit 3 auf in Führung. „Lucas hatte zu Beginn Probleme, erholte sich dann aber  und hatte nach Loch 7 den Rückstand bis auf 1 unter verringert. Deshalb war es wichtig, dass ich auf den zweiten neun Bahnen wieder zu meinem Spiel gefunden habe.“ Das gelang dem Heidelberger auch - er gab kein weiteres Loch mehr ab und gewann mit 2 auf. Sein Gegner im Viertelfinale wird am Samstag um 08.00 Uhr Robert Rock (England) sein, der Raphael Jacquelin (Frankreich) mit 2 auf bezwang.

In einem, zu jedem Zeitpunkt spannenden und teilweise auch hochklassigen Match schlug Siem Mikko Ilonen (Finnland) mit 2 auf. Entscheidend waren zwei Birdies auf den beiden Schlussbahnen 17 und 18. Im Achtelfinale am Samstag trifft Siem nun auf den jungen Belgier Thomas Detry, der gegen Nacho Elvira (Spanien) mit 3 und 1 gewann. „Ich freue mich auf das erneute Duell mit einem Freund und hoffe, dass ich mit meiner Erfahrung seinem herausragenden Talent Paroli bieten kann. Dazu müssen beide früh aufstehen, denn sie schlagen bereits um 07.50 Uhr ab!

Marcel Siem Bildquelle: 4sports
Marcel Siem
Bildquelle: 4sports


Alex Knappe ist nach eigener Aussage sehr stolz einen internationalen Star wie Victor Dubuisson (Frankreich) deutlich mit 5 und 4 geschlagen zu haben: „Entscheidend war heute, dass ich immer die richtige Antwort hatte, wenn ihm gute Schläge gelungen sind.“ Besonders auf Loch 11, als Dubuisson einen Putt aus rund fünf Metern gelocht hatte und Knappe aus ähnlicher Entfernung das gleiche gelang. Danach war der Widerstand des französischen Ryder Cup-Siegers gebrochen. Im Achtelfinale trifft Knappe auf Tim Lewis (England), der Zander Lombard (Südafrika) mit 4 und 2 besiegt hatte. Beide kennen sich aus gemeinsamen Amateurzeiten und freuen sich auf dieses Duell.

Florian Fritsch Bildquelle: 4sports
Florian Fritsch
Bildquelle: 4sports

Eine sehr starke Vorstellung bot am Freitag Paul Dunne (Irland) bei seinem klaren 4 und 3 Erfolg über Jens Fahrbring (Schweden). Er fühlt sich sehr wohl in Bad Griesbach und traut sich weitere Erfolge zu. Ein Auf und Ab erlebte Gastgeber Paul Lawrie (Schottland): Er lag zunächst deutlich gegen Alejandro Canizares (Spanien) zurück, holte dann auf und ging sogar in Führung um am Ende mit 2 und 1 knapp den Kürzeren zu ziehen.

Am Samstag und Sonntag müssen die im Feld verbliebenen Spieler jeweils zwei Runden absolvieren. Erster Abschlag zum Achtelfinale ist um 07.50 Uhr, das Viertelfinale wird ab 13.30 Uhr ausgetragen. Am Sonntagmorgen startet das erste Halbfinale ab 07.30 Uhr. Das Spiel um Platz 3 findet um 12.45 statt, das große Finale um 13.00 Uhr.


Karten in allen Kategorien sind an der Tageskasse erhältlich. Informationen über www.paullawriematchplay.com.

 

Bildquelle: 4sports


 

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Alle deutschen Spieler starten mit Siegen  
Schwarz-Rot-Goldener Tag bei dem Saltire Energy Paul Lawrie Matchplay in Bad Griesbach.

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Alle deutschen Teilnehmer konnten vor 3.700 Zuschauern ihre Partien der ersten Runde gewinnen und werden am Freitag zu ihren nächsten Matches antreten. Während Max Kieffer (Düsseldorf) mit 4 und 3 deutlich gegen Magnus A. Karlsson gewann, mussten Florian Fritsch (Heidelberg), Alexander Knappe (Paderborn) und Marcel Siem (Ratingen) mehr kämpfen und ihre Gegner im direkten Duell zu bezwingen.

Fritsch fühlte sich nach eigenen Worten „als hätte er das Turnier gewonnen“, nachdem er Oliver Fisher (England) mit eins auf geschlagen hatte. Er feierte in Bad Griesbach ebenso seine Premiere in einem Matchplay-Turnier wie Knappe, der am Ende Lasse Jensen (Dänemark) mit 2 und 1 bezwang. Siem schließlich behielt gegen Julien Quesne (Frankreich) ebenfalls mit 2 und 1 die Oberhand. „Ich hatte heute sehr gute Drives, aber leider waren meine Eisenschläge nicht so gut, sonst hätte ich auf den ersten Neun schon mehr Punkte machen müssen.“ Nach eigenen Worten ging er nervös auf die Runde, denn „der Druck zu Hause die erste Runde zu überstehen ist sehr groß.“

In der zweiten Runde trifft Siem auf Mikko Ilonen (Finnland), der mit dem Rekordergebnis von 8 und 7 gegen Matthieu Pavon (Frankreich) gewann. „Ich kenne Mikko sehr gut“, meinte Siem, „er ist ein starker Matchplay-Spieler aber ich habe einige Male gegen ihn gewonnen und wer weiß, vielleicht hat er sein Pulver schon verschossen!“ Kieffer tritt gegen Marcus Fraser (Australien) an, den er für einen harten Gegner hält. „Er puttet sehr gut und das ist gerade im Matchplay sehr wichtig.“

Knappe bekommt es mit dem französischen Ryder Cup-Sieger Victor Dubuisson zu tun, der gegen Bradley Dredge (Wales) mit 3 und 2 gewann. Auch auf Fritsch wartet in seinem zweiten Match am Freitag eine schwere Aufgabe: Er trifft auf Lucas Bjerregaard aus Dänemark, der seinen Gegner Daniel Im (USA) mit 6 und 4 glatt bezwang.

Für einen weiteren Rekord sorgten Edoardo Molinari (Italien) und Robert Karlsson (Schweden). Es dauerte 24 Löcher bis die Entscheidung gefallen war und Molinari mit 1 auf gewonnen hatte. Der bisherige Rekord lag bei 22 Löchern.

Weiter im Turnier ist auch Gastgeber Paul Lawrie (Schottland), der vor seinem Sieg nach 20 Löchern über Peter Hanson (Schweden) von der European Tour für 600 Turnierteilnahmen geehrt wurde. Ebenso wie Titelverteidiger Anthony Wall (England), bleiben unter anderem Jamie Donaldson (Wales), Thomas Detry (Belgien), Paul Dunne (Irland) – er bezwang Nathan Holman (Australien) mit 6 und 5 -, Matthew Southgate (England) und Johan Carlsson (Schweden) im Kampf um das Gesamtpreisgeld von einer Million Euro im Rennen.

Der erste Abschlag erfolgt am Freitag um 08.55 Uhr. Florian Fritsch tritt um 09.05 Uhr an, Marcel Siem um 13.55 Uhr und Alexander Knappe schlägt um 15.05 Uhr ab.

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