Dietrich Grönemeyer     
WIR - Vom Mut zum Miteinander - Ein Manifest
Angesichts einer von Krieg und Terror gekennzeichneten Welt kann einen schon der Mut verlassen. Umso wichtiger ist es, sich auf das zu besinnen, was alle Menschen verbindet und ein friedliches Miteinander möglich macht.

Ecowin - WIR - Vom Mut zum MiteinanderWenn sieben Milliarden Menschen gleichzeitig, gleichberechtigt und mit derselben Würde auf diesem Planeten leben wollen, geht das nur in gegenseitiger Liebe: in Achtung und Respekt voreinander, in Anerkennung ihrer ganzheitlichen Existenz, unabhängig von verschiedenen Denk-, Kultur und Religionssystemen. In jedem Menschen stecken heilsame Kräfte; wir alle besitzen ein Kraftwerk an Energien und einen Fundus an ethischen Werten, für die es sich zu kämpfen lohnt!

Dietrich Grönemeyer arbeitet mit seinem Manifest das Wesentliche heraus; seine »Grundsätze einer individuellen Lebenskunst«, die sich an Sinn, Werten und einem gelingenden Leben für alle orientieren, führen anschaulich vor Augen, wofür es sich zu lieben, zu lachen und zu kämpfen lohnt.
Ein mitreißendes Plädoyer, den Verstand mit dem Herzen und die Naturwissenschaft mit dem Gefühl zu verbinden – ein Buch, das Mut machen will in schweren Zeiten.



Dietrich Grönemeyer     
WIR - Vom Mut zum Miteinander - Ein Manifest
Gebundene Ausgabe: 72 Seiten
Verlag: Ecowin; Auflage: 1. Aufl. (8. Oktober 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3711001092
ISBN-13: 978-3711001092
Größe und/oder Gewicht: 10,6 x 1,2 x 19,5 cm



Aus dem Inhalt
„Nahezu 7,5 Milliarden Menschen leben heute auf unserem Erdball, bald dreimal so viel wie 1950.  Der schrecklichen Armut vieler Länder stehen der unermessliche Reichtum und der Wohlstand großer Industrienationen gegenüber. An Möglichkeiten zur Hilfe fehlt es nicht. Die materiellen, auch die technischen und die wissenschaftlichen Voraussetzungen für einen humanen Ausgleich waren nie besser. Die moderne ökologische Landwirtschaft könnte genug für alle produzieren. Kein Regenwald müsste dafür abgeholzt werden. Es würde genügen, dass wir weniger verschwenderisch und nicht zerstörerisch mit den Ressourcen des Globus umgehen, damit jeder am Wohlstand teilhaben kann.
Die rasant voranschreitende Forschung und das wachsende Umweltbewusstsein, beides zusammen erlaubt  die Lösung von Problemen, die noch vor wenigen Jahrzehnten menschheitsbedrohend waren. Als Ärzte können wir Krankheiten erkennen und heilen, die in früheren Zeiten einem Todesurteil gleichkamen. Wir können von Schmerzen befreien und Leiden lindern, die unsere Vorfahren oft qualvoll ertragen mussten.

Ein Leben in Würde sollte auch für jeden möglich sein, unabhängig von Geschlecht, Alter, Hautfarbe, Glaube. Dennoch ist unsere Welt, die eine, die uns allen gehört, bedroht wie lange nicht mehr. Armut, Kriege, Hungersnöte, tödliche Epidemien und unzureichende medizinische Versorgung bedrohen uns alle, die Gemeinschaft und jeden einzelnen. Denn es gibt nur die eine Welt für die gesamte Menschheit. Nichts liegt heute, in den Zeiten der Globalisierung, noch so weit ab, dass wir uns als die Glückskinder des Wohlstands in Sicherheit wiegen könnten.

Um diese Herausforderungen der Zukunft zu bestehen, sind wir in Europa, in Amerika, in Asien und anderen Teilen der Welt technisch und materiell durchaus gerüstet. Dazukommen muss die Achtung vor der Schöpfung der Welt und dem Leben, das uns geschenkt wurde. Ohne sie bleibt alles Stückwerk. Höchste Zeit also, dass wir uns wieder auf das Wesentliche besinnen, auf die Grundsätze einer individuellen Lebenskunst, die allen zu Gute kommt, wenn sie jeder für sich beherzigt.“
Dietrich Grönemeyer

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