News: CNN Golfsendung 11.05.2017 / Mai-Ausgabe
Japan
Shane O'Donoghue reist für ‚Living Golf’ diesmal nach Japan, dem noch immer zweitgrößten Golfmarkt der Welt hinter den USA.


Der Golfsport steht in Japan aktuell vor dem Scheideweg, denn kapitalstarke Länder wie die Vereinigten Arabischen Emirate oder China, drohen der einst so stolzen Golfmacht den Rang abzulaufen. Deshalb muss sich Golf in Japan neu erfinden, um die nächste Generation anzulocken.

News: CNN Golfsendung Im Zuge des Wirtschftsbooms wurde Golf zu Beginn der 1990er Jahre zum gesellschaftlichen Statussymbol. Unternehmen legten ihren Mitarbeitern den Sport sogar nahe, um auf dem Grün wertvolle Kontakte zu knüpfen. Zu der Zeit waren bis zu 14 Millionen Japaner aktive Golfer.



CNN-Moderator Shane O’Donoghue in Tokio, Quelle: CNN International

Jedoch traf daraufhin eine bis heute andauernde Rezession viele Golfklubs schwer und wirkte sich negativ auf die Popularität des Sports aus. Viele Japaner waren nicht mehr bereit, hohe Kosten für Klubbeiträge und Equipment auf sich zu nehmen. In Japan halbierte sich in der Folge die Zahl der aktiven Golfer bis 2014 beinahe und auch rund 150 Golfkurse fielen der Wirtschaftskrise zum Opfer.

Doch dort, wo viel Schatten ist, gibt es auch Licht. Vor allem Hideki Matsuyama, der in die Top-10 der weltweiten Golf-Elite vorgestoßen ist und zu Japans populärsten Sportlern zählt, gilt als große Hoffnung für den Sport. Golf spielt außerdem bei den Olympischen Spielen 2020 in Tokio eine prominente Rolle. Man erhofft sich dadurch vor allem junge Talente für den Nachwuchs begeistern zu können, eine Medaille könnte dabei wahre Wunder wirken.

Zum Abschluss seiner Japan-Reise trifft Shane O'Donoghue noch eine wahre Legende des Golfs: Isao Aoki, den ersten japanischen Gewinner eines PGA-Tour-Events. In seiner Karriere gewann er insgesamt über 70 Profi-Tuniere und wurde in die World Golf Hall of Fame aufgenommen. Wie kein Zweiter vertritt er Japan noch immer in der Welt des Golfs und das mit mittlerweile stolzen 74 Jahren.

News: CNN Golfsendung Isao Aoki kam als Caddie zum Sport, in einer Zeit als Golf noch ein Zeitvertreib für die gesellschaftliche Elite war. Viel mehr als den hohen Herrschaften den Schläger für ein kleines Taschengeld zu reichen, war eigentlich nicht drin. Dennoch wurde Isao Aoki trotz der widrigen Umstände zu einer globalen Ikone. Ein Beispiel, an dem sich der ganze Sport in Japan orientieren kann, um zu alter Größe zurück-zufinden.







Shane O’Donoghue (l.) auf dem Green mit Isao Aoki (r.),
Quelle: CNN International



CNN International zeigt die aktuelle Episode von ‚Living Golf‘ am:
Samstag, den 13. Mai um 18.30 Uhr
Sonntag, den 14. April um 8.30 Uhr & 23.30 Uhr


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Quelle und Fotos: CNN International






News: CNN Golfsendung 11.04.2017 / April-Ausgabe
Masters Tournament in Augusta
Das erste Major-Turnier des Jahres steht an, das Masters Tournament in Augusta, Georgia.


CNN-Moderator Shane O’Donoghue nutzt diesen Anlass und reist für ‚CNN Living Golf‘ ins beschauliche Yorkshire in England, um dort mit Danny Willett, dem Masters-Champion 2016, zu sprechen. Die beiden treffen sich in Willetts zweitem Wohnzimmer, dem altehrwürdigen Rotherham Golf Club.

Im Gegensatz zu vielen anderen Golfern, die die klimatischen Vorzüge der USA nutzen, blieb Danny Willett seiner Heimat treu. „Yorkshire ist ein sehr passioniertes County. Wir sind dafür bekannt hart zu arbeiten und manchmal werden wir auch dafür belohnt“, erklärt der Brite seinen Heimatbezug.

Danny Willett stammt gebürtig aus Sheffield und entdeckte schon in jungen Jahren seine Leidenschaft für Golf. Mit der Unterstützung seiner Eltern und seiner drei Brüder nahm er die Karriere eines Profi-Golfers in Angriff, was nicht selten mit Entbehrlichkeiten verbunden war. „Man realisiert gar nicht, was Mum und Dad leisteten. Sie mussten mich überall hinfahren, mich finanzieren, damit ich mir neue Bälle, Schuhe oder Handschuhe kaufen konnte. Heute weiß ich das sehr zu schätzen. Sie haben mir geholfen meinen Traum zu verwirklichen“, so Willett.

Als er zu einem der besten Amateure im Golf aufstieg, entschied sich Willett 2008 dazu Profi zu werden. „Die ersten drei Jahre waren sehr frustrierend“, erinnert er sich. „Ich habe unglaublich viel trainiert und bin mir dabei selbst im Weg gestanden. Ich wollte einfach zu viel.“ Mit nur vier Turniersiegen zu der Zeit galt Willett vor dem Masters-Turnier 2016 eher als Underdog. Kurz vor Turnierbeginn wurde zudem sein erstes Kind geboren. Danach hieß es auf nach Georgia.

Dort gelang es ihm nach einem durchschnittlichen Start mit einer unglaublichen Aufholjagd, den Amerikaner Jordan Spieth von der Spitze zu verdrängen. „Ich habe mir einfach selbst gesagt: ‚Genau dafür hast du trainert. Jetzt musst du noch fünf gute Schläge machen, ein paar Puts versenken und dann sehen wir was passiert‘“, erinnert sich Willett an das letztjährige Turnier zurück.

Der Brite nutzte die Gunst der Stunde und spielte das Turnier souverän zu Ende. Mit drei Schlägen Vorsprung gewann er das Masters Tournament, sein erster Sieg bei einem Major-Turnier. „Es war surreal. Alle Emotionen werden in einen Topf geworfen. Zu realisieren, was man gerade erreicht hat, wie man es erreicht hat, all die Träume und all die Trainingsstunden, es war einfach verrückt“, so Willett.

In das Masters Tournament 2017 geht Danny Willett nun nicht mehr als Underdog, sondern als Titelverteidiger. „Ich glaube, es wird unglaublich. Ich habe mich noch nie so sehr auf ein Turnier gefreut. Man kehrt als Titelverteidiger zurück und das hat man auch im Kopf. Man fährt die Magnolia Lane entlang mit dem Sieger-Jacket auf dem Rücksitz. Es wird etwas ganz besonderes.“
So klingt die Vorfreude eines Champions.

CNN International zeigt die aktuelle Episode von ‚Living Golf‘ am:
Samstag, den 8. April um 8.30 Uhr & 23.30 Uhr
Sonntag, den 9. April um 18.30 Uhr

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Quelle: CNN International



News: CNN Golfsendung 07.03.2017 / März-Ausgabe

Golflegende Tiger Woods in Dubai
Tiger Woods ist der erfolgreichste Golfer in der Geschichte des Sports. Als erster und bisher einziger Spieler hielt er gleichzeitig alle vier Major-Titel. Insgesamt stehen 14 Major-Siege und unzählige weitere Tuniersiege zu Buche.

Über 20 Jahre lang gehörte Woods zu den bekanntesten und bestbezahlten Gesichtern in der Welt des Sports, bis sich in den letzten Jahren ein von langwierigen Verletzungen begleiteter Abstieg von der Weltspitze andeutete. Für ein exklusives Interview traf ‘Living Golf’-Moderator Shane O'Donoghue Tiger Woods in Dubai, um über dessen schwierige Rückkehr zu sprechen und wie sich der Golfsport in seiner Abwesenheit verändert hat.

Woods konnte sich aufgrund seiner vielen schweren Verletzungen nie sicher sein, ob er seine Karriere überhaupt fortsetzen kann. „Es gab Zeiten, in denen ich nicht aus dem Bett steigen konnte. Ich konnte nur herumliegen. Ich musste arbeiten, arbeiten, arbeiten, bis ich endlich wieder mit meinen Kindern spielen konnte. Das gab mir aber die Hoffnung, vielleicht auch eines Tages wieder Golf spielen zu können,“ beschreibt Woods die wohl schwierigste Phase in seiner Karriere.

Video zur Sendung: Vier Tage mit Tiger Woods



Mit 41 Jahren gehört Woods nicht mehr zu den jüngsten Vertretern seines Sports. Dementsprechend hat sich auch das Gesicht der Sportart im Laufe seiner Karriere verändert. „Heute spiele ich gegen Jungs, die erst geboren wurden, als ich schon Profi war. Das ist wirklich gruselig. Ich schaue auf die Pairing Sheets und habe wahrscheinlich von vielen der Jungs noch nie gehört. Der Wechsel passiert einfach so schnell und ich war so lange weg, dass mir so viele Namen neu sind.“

Seit seinem letzten großen Major-Sieg bei den US Open 2008 scheint der Nimbus der bis dato schier unbezwingbaren Golflegende gebrochen zu sein. Es folgten Skandale über seine außerehelichen Affären und die daraus resultierende Scheidung, ein lang andauerndes Formtief und die anhaltende Serie an diversen Verletzungen. Ellbogen, Knie, Rücken oder die Achillissehen, Woods‘ Körper ist gezeichnet von der langen Karriere als Spitzensportler. Es bleibt also offen, ob der Größte seines Sports erneut seine alte Strahlkraft erreichen kann.

CNN International zeigt die März-Episode von ‚Living Golf‘ am:
Samstag, den 11. März um 18.30 Uhr
Sonntag, den 12. März um 22.30 Uhr




Quelle: CNN International



News: CNN Golfsendung 07.02.2017 / Februar-Ausgabe

Golflegende Tiger Woods in Dubai
In der Februarausgabe von CNN Living Golf trifft CNN-Moderator Shane O’Donoghue Golflegende Tiger Woods in Dubai und spricht mit ihm über die politische Situation in seiner Heimat, den USA.

Als einer der erfolgreichsten Sportler des Landes und als weltweit bekannte Persönlichkeit fordert Tiger Woods seine Landsleute auf, in diesen turbolenten Zeiten geeint aufzutreten:

„Wir sind alle Amerikaner. Und als Amerikaner halten wir zusammen und wir machen das Beste für unser Land. Wir müssen zusammenarbeiten und uns bewusst machen, dass wir ein Land sind. Und ich weiß, es gibt eine Menge Dinge die uns heute trennen, aber ich glaube auch, dass Zeit, Geduld und Einheit letztendlich gewinnen werden.“

Außerdem trifft Shane O’Donoghue die aktuelle Nummer Eins der Weltrangliste, den Australier Jason Day. Viele australische Golfprofis bevorzugen die USA, das Zentrum der Golfwelt, als Wahlheimat, um sich große Reisestrapazen auf Grund der Abgelegenheit Australiens zu ersparen. So auch Jason Day, der mit seiner Familie im US-Bundesstaat Ohio lebt. Die Wahl seiner Ersatzheimat fiel dem Australier dabei ziemlich einfach.

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„Meine Frau kommt aus einer kleinen Stadt in Ohio namens Lucus. Alle glauben immer, dass wir wegen ihr hierher gezogen sind, aber eigentlich war es meine Idee. Leider hatte ich keine Ahnung davon, wie kalt es hier im Winter ist“, so Day. Der Weltranglisten-Erste hat erst vor kurzem einen Werbevertrag mit dem Sportartikelhersteller Nike über 100 Millionen Dollar unterzeichnet. Dabei hätte der dem Golf beinahe den Rücken gekehrt.

„Ich konnte es einfach nicht genießen und hatte keinen Spaß mehr am Golf. Jedes Mal, wenn ich auf dem Kurs stand, wollte ich eigentlich woanders sein. Ich war kurz davor Golf hinzuschmeißen“ erzählt der 29-Jährige aus dem australischen Queensland.

Jedoch zog sich Day aus seinem persönlichen Tief und legte einen beinahe unvergleichen Antrieb und Fleiß an den Tag. So landete er in nur fünf Jahren sechs Mal unter den Top 5 bei Major-Tunieren. Aber der ersehnte Sieg blieb im verwehrt. „Ich wollte nicht den Stempel des besten Spielers, der kein Major gewonnen hat. Ich hatte ein paar wirklich gute Ergebnisse, hab quasi an die Tür geklopft, aber ich habe nicht genug daran geglaubt tatsächlich durchzugehen. Irgendwann hat es dann aber ‚Klick‘ gemacht.“ Bei einem epischen Duell mit Jordan Spieth bei der PGA Championship in Whistling Straits 2015 gelang Day endlich sein erster Major-Gewinn.

Tiger Woods – Interview



Seitdem ging es für den Australier steil bergauf, bis er letztendlich zum ersten Mal in seiner Karriere an der Spitze der Weltrangliste landete. Doch die Weltspitze ist hart umkämpft. Größen wie Jordan Spieth, Rory McElroy und Dustin Johnson warten nur auf eine Gelegenheit, um Jason Day wieder von seinem Thron zu stoßen.

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Quelle: CNN International








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